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Donnerstag, 9. August 2012

Das Lagerfeuerhopping war ein voller Erfolg!



Von Tamara Hoffmann und Lea Schuhmacher

Popcorn - ein Special beim Lagerfeuerhopping
Buntes Feuer erleben, Bierkrüge stämmen und Popcorn oder Stockbrot über dem Feuer machen – das alles geht auch auf dem PSG-Bundeslager. Das Lagerfeuerhopping war für die meisten Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein tolles und neues Erlebnis. „Mir gefällt besonders, dass man andere Sitten und Personen kennenlernt“, erzählte uns ein 14-jähriges Mädchen aus München.


Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Judo nicht nur für Anfänger

Foto: Jenny Steinkirchner
Von Christopher Brors

Zwei Mädchen stehen sich gegenüber. Ein Handgriff und schon liegt eine der beiden auf dem Boden. Auf dem Bundeslager gab es am Montag einen Workshop, in dem Judo gelernt wurde. Teilnehmen konnten AnfängerInnen und bereits fortgeschrittene SportlerInnen. Judo ist eine Form der Selbstverteidigung, die aus Japan kommt. Auch wenn diese oft unterschätzt wird, ist es mehr als das. Denn Judo erfordert höchste Konzentration und die Gabe den nächsten Schritt des Gegners vorauszusehen. Nach einer kleinen Trinkpause geht es schon wieder auf die Matte. Mal gucken, ob der Kampf das nächste Mal anders ausgeht.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Über einen kleinen Supermarkt auf dem Bundeslager


Von Annika Salger

Was würde passieren, wenn wir keine Lebensmittelausgabe hätten? Hunger, schlechte Laune und unmotivierte wären vermutlich an der Tagesordnung. Ich habe das Team der Lebensmittelausgabe besucht. Ein Mitglied ist Eva Kaesgen. Mit ihr habe ich über diesen wichtigen Teil des Lagers geredet und geklärt, warum es zum Frühstück keine Cornflakes gibt. 

Annika: Wieviel Kilo Lebensmittel werden hier denn pro Tag pro Person etwa verteilt?

Eva: Also pro Tag sind das etwa 1,3 Kilo pro Person.

Annika: Unser Thema ist „PSG beWEGt“. und in den vergangenen 2 Jahren haben wir uns damit beschäftigt. Zum Beispiel haben wir ein Kochbuch entwickelt. Auch die Sarah-Wiener-Stiftung (Schirmherrin des Bundeslagers) hat das Motto „Nicht unbedingt perfekt, aber auf jeden Fall mit Respekt.“ Wie versucht ihr dies auch in der Ernährung auf dem Bundeslager widerzuspiegeln?

Eva: Das ist uns sehr wichtig. Wir benutzen zum Beispiel viel Gemüse. Außerdem bemühen wir uns viel aus regionalem Anbau zu verwenden. Deswegen gibt es zum Frühstück auch keine Cornflakes – Das passt einfach nicht. Fleisch und Wurst holen wir extra beim Metzger und das Gemüse beim Bauern.

Annika: Bekommt denn jedes Lager das Gleiche?

Eva: Eigentlich schon. An vier Tagen kann jedes Unterlager zwischen zwei Gerichten auswählen. Außerdem gibt es natürlich extra Gerichte für Vegetarierinnen und Allergikerinnen. Mit denen haben wir vorher noch einmal persönlich gesprochen. Viele sind aber auch so flexibel und bringen Sachen selber mit.

Annika: Seid ihr nur für die Lebensmittelausgabe eingeteilt?

Eva: Wir haben insgesamt drei Leute, die nur für die Ausgabe eingeteilt sind. Es gibt aber auch viele Helfer, die uns unterstützen, wenn sie Zeit haben.

Annika: Woher kommen die Lebensmittel und was passiert mit denen, die nicht gegessen werden?

Eva: Der Rest wird gekühlt und möglichst aufgegessen. Außerdem sind wir gerade dabei einen Teil wieder abzubestellen, da nicht alle Sachen gekocht werden, sondern nur so viel wie gebraucht wird.

 
Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Kräuterkunde am Wichtelzirkus


Von Isabella Kaczmarek

Natürlich wird der Pastateig selbst hergestellt.
Von Sauerampfer, Thymian über Löwenzahn bis hin zu Brennnesseln: Alle sind Kräuter und alle sind essbar. Beim Kräuterkunde-Workshop am Wichtelzirkus erklärte Steffi Oldach den Teilnehmenden feine Unterschiede an denen man essbare Kräuter erkennen und unterscheiden kann. Viele der Teilnehmerinnen wussten nicht, was man alles aus Löwenzahn machen kann. Salat, Honig oder Suppe sind nur einige Ideen für die Verarbeitung von Kräutern. Natürlich kann man diese auch zur Deko nutzen. Auch zeigte sie den Teilnehmenden verschiedene Kräuter, die man essen kann, sollte man in der freien Natur Hunger bekommen. Im Anschluss daran machten sie Nudeln selbst, kochten diese und stellten eine Kräutersoße her. „Das macht voll Spaß“, freute sich eine Pfadfinderin beim Kneten des Teigs. Steffi fügte hinzu, dass sie in ihrem Workshop am Donnerstag Badesalz herstellen möchte.

 
Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Mittwoch, 8. August 2012

Schlafplatz gegen Arbeit—Haijkgeschichten Teil 2


Erst arbeiten, dann schlafen: Pfadfinderinnen aus den Diözesen Regensburg und Augsburg mussten auf ihrem Haijk nicht nur Aufgaben lösen, sondern sich auch ihren Schlafplatz erarbeiten. Schreiben war die Lösung, denn gemeinsam verfassten die Mädchen einen Artikel über die PSG, das Bundeslager in Rhens und den Overnighthaijk für das Altenheim „Mühlheim“ in Boppard.

Heute sind auch die Caravelles und Ranger von ihrem Hajik zurückgekommen. Viele haben interessante Geschichten zu erzählen

Ferien auf dem Haijk — Haijkgeschichten Teil 1


Ein komfortabler Schlafplatz, leckeres Essen und tolle Tauschgeschenke: Fünf Pfadfinderinnen aus der Diözese Aachen erlebten einen luxuriösen Haijk. Bei ihrer Suche nach einem Schlafplatz gingen Michelle Schicka, Pia Saake, Lilo Schmidt, Melina Hübner und Merle Simon zur Touristeninformation. Doch der Vorschlag in einer nahe gelegenen Pfarrgemeinde zu übernachten, gefiel der Gruppe nicht. Andere Gruppen waren dort bereits untergekommen. Nach einer weiteren Suche fanden sie ein Ferienappartement in dem sie übernachten konnten. Auch ihr Abendessen erhielten sie ohne Gegenleistung: eine Pizza, ein Getränk sowie ein Eis. „Der Haijk war richtig cool. Aber die Strecke war voll kurz. Wir hätten das auch an einem Tag geschafft. Wir haben ja schon eine Vortour zum Zeltpltaz gemacht.“ Auch die Tauschaufgabe meisterten die Mädchen erfolgreich: Von einem Teebeutel, über einen Babybeißring bis hin zu einer Perwollprobe war alles dabei.

Heute sind auch die Caravelles und Ranger von ihrem Hajik zurückgekommen. Viele haben interessante Geschichten zu erzählen. Hier erfahrt ihr mehr.

Dienstag, 7. August 2012

Der frühe Vogel fängt den Wurm — Über den Haijk

Morgens früh an der Lebensmittelausgabe.

Bereits morgens um sieben Uhr standen die ersten Helferinnen in der Lebensmittelausgabe. Sie bereiteten die Essenspakete an die Haijk-Teilnehmendenden vor. Nur eine halbe Stunde später kamen bereits die ersten Pfadis, um sich ihr Essen abzuholen und ihre Haijkhefte in Empfang zu nehmen. Die Caravelles und Ranger folgten eine weitere halbe Stunde später. Sie wurden mit dem Bus 20 Kilometer weit weggebracht. Nachdem alle aufgebrochen waren, kehrte Ruhe auf dem Zeltplatz ein. Während die Pfadis zwischen 16 und 18 Uhr zurückkamen und ihren Haijk auswerteten, bleiben die Älteren über Nacht weg und kehren erst morgen früh wieder zum Lager zurück.

Spannende Geschichten über die kleinen und großen Abenteuer während des Haijks folgen morgen…Ihr könnt gespannt sein!