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Freitag, 10. August 2012

Stiftung Pfadfinderinnen beteiligt sich am Bundeslager!


Foto: Sandra Dybowski
Foto: Sandra Dybowski
Auch die Stiftung Pfadfinderinnen hat sich aktiv am PSG-Bundeslager beteiligt. Zum einen finanzierte sie die beiden Workshops "Solarkocher" und "Funken". Zum anderen sammelte sie aber auch Geld, um das Stiftungskapital zu erhöhen. Im Vorlauf des Lagers wurden bereits Straßen auf dem Zeltplatz für die Dauer des Lagers verkauft. Die Geldgeberinnen durften diese im Gegenzug benennen. So wurden einige Straßen nach Ehemaligen benannt. Darüber hinaus kann man in der Boutique kleine Kleeblätter aus Holz kaufen, die an das Halstuch gehängt werden können. "Uns geht es darum, Geld für die Stiftung zu sammeln und gleichzeitig aber auch Identifikation zu schaffen", erläutert Sandra Dybowski, Vorsitzende der Stiftung Pfadfinderinnen, die Idee. Pro Jahr soll sich das Stiftungskapital um etwa 10 Prozent erhöhen. Die sind fast geschafft — nur noch circa 1500 Euro fehlen noch. "Wir freuen uns über jede Zustiftung!" betont Sandra.

Profitiert auch ihr von der Stiftung!
Bereits jetzt untertsützt die Stiftung Pfadfinderinnen Projekte der PSG. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Wichtel-, Pfadi- und Caravellesgruppen können eine kurze Mail an Stiftung@pfadfinderinnen.de schreiben, in der sie ihr Projekt erläutern. Vielleicht wird dies dann mit 50 Euro mitfinanziert. Wenn es um größere Projekte geht, die von Rangern, Leiterinnen, Stämmen oder Diözeseen gemacht werden, dann müssen diese einen Förderantrag stellen. Nutzt eure Chance!


Donnerstag, 9. August 2012

Hoch über dem Zeltplatz — Der Lagerturm der Aachener


Von Theresa Mohr und Lucas Gutzeit

Kaum zu übersehen – der Lagerturm des Unterlagers Cassiopeia. Er besteht nur aus Sisal, Balken und Schwarten. Wir haben den Bauleiter Johannes Rüber (Jo) interviewt.

Theresa/Lucas: Jo, wie seid ihr auf die Idee gekommen den Turm zu bauen?

Jo: Wir wollen geil sein!

Foto: Jenny Steinkirchner
Theresa/Lucas: Wer hat mitgebaut?

Jo: Fabian, Lukas, Michael, FloGo, Heiko.

Theresa/Lucas: Wie lange habt ihr gebraucht?

Jo: Weiß nicht genau. Ich denke fünf Stunde reine Bauzeit.

Theresa/Lucas: Wieviel Material habt ihr verbaut?

Jo: 25 bis 30 Balken und mindestens zwei Rollen Sisal.

Theresa/Lucas: Und wie hoch ist er geworden?

Jo: Wir sind 1 cm unter der Jurtenburg. Wer es nicht glaubt, soll nachmessen. (Lacht.)

Theresa/Lucas: Hat es eine Bedeutung, dass er neben dem Marterpfahl steht?

Jo: Wir wollten höher als der Pfahl sein. Und damit man es dann sehen kann.


Ihr seht, dass es viele tolle Ideen Bauten auf einem Lager gibt. Was habt ihr schon alles gebaut? Oder was habt ihr auf eurem nächsten Lager vor?

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Erfinderisch auf dem Lager


Von Tim Bücke


PfadfinderInnen sind allzeit bereit. Auch auf dem Bundeslager sind sie jeder Zeit für neue und kreative Lagerbauten bereit. Erfinderische Pfadfinderinnen aus der Diözese Augsburg bauten eine Popcornmaschine. Diesmal allerdings nur bei der Schaukel. Man braucht nur einen Stab, zwei Sieb, Draht und Nägel. Nachdem die Siebe übereinander gelegt und mit Nägeln am Stab befestigt wurden, kann man diese einfach mit Mais übers Lagerfeuer halten und ein bisschen warten. Erfinderisch waren auch Pfadfinderinnen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Kinder wünschten sich eine Schaukel. Entworfen wurde die Schaukel von Christine und Cathrin, die diese aus Holz und Sisal baute. Das dauerte ein bis zwei Stunden. Die Rottenburg-Stuttgarter haben vorher schon einmal einen Lagerturm, eine Sauna und ein Pizzaofen gebaut.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops "StarreporterIn auf dem Bundeslager" produziert worden.

Das Lagerfeuerhopping war ein voller Erfolg!



Von Tamara Hoffmann und Lea Schuhmacher

Popcorn - ein Special beim Lagerfeuerhopping
Buntes Feuer erleben, Bierkrüge stämmen und Popcorn oder Stockbrot über dem Feuer machen – das alles geht auch auf dem PSG-Bundeslager. Das Lagerfeuerhopping war für die meisten Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein tolles und neues Erlebnis. „Mir gefällt besonders, dass man andere Sitten und Personen kennenlernt“, erzählte uns ein 14-jähriges Mädchen aus München.


Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Judo nicht nur für Anfänger

Foto: Jenny Steinkirchner
Von Christopher Brors

Zwei Mädchen stehen sich gegenüber. Ein Handgriff und schon liegt eine der beiden auf dem Boden. Auf dem Bundeslager gab es am Montag einen Workshop, in dem Judo gelernt wurde. Teilnehmen konnten AnfängerInnen und bereits fortgeschrittene SportlerInnen. Judo ist eine Form der Selbstverteidigung, die aus Japan kommt. Auch wenn diese oft unterschätzt wird, ist es mehr als das. Denn Judo erfordert höchste Konzentration und die Gabe den nächsten Schritt des Gegners vorauszusehen. Nach einer kleinen Trinkpause geht es schon wieder auf die Matte. Mal gucken, ob der Kampf das nächste Mal anders ausgeht.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Über einen kleinen Supermarkt auf dem Bundeslager


Von Annika Salger

Was würde passieren, wenn wir keine Lebensmittelausgabe hätten? Hunger, schlechte Laune und unmotivierte wären vermutlich an der Tagesordnung. Ich habe das Team der Lebensmittelausgabe besucht. Ein Mitglied ist Eva Kaesgen. Mit ihr habe ich über diesen wichtigen Teil des Lagers geredet und geklärt, warum es zum Frühstück keine Cornflakes gibt. 

Annika: Wieviel Kilo Lebensmittel werden hier denn pro Tag pro Person etwa verteilt?

Eva: Also pro Tag sind das etwa 1,3 Kilo pro Person.

Annika: Unser Thema ist „PSG beWEGt“. und in den vergangenen 2 Jahren haben wir uns damit beschäftigt. Zum Beispiel haben wir ein Kochbuch entwickelt. Auch die Sarah-Wiener-Stiftung (Schirmherrin des Bundeslagers) hat das Motto „Nicht unbedingt perfekt, aber auf jeden Fall mit Respekt.“ Wie versucht ihr dies auch in der Ernährung auf dem Bundeslager widerzuspiegeln?

Eva: Das ist uns sehr wichtig. Wir benutzen zum Beispiel viel Gemüse. Außerdem bemühen wir uns viel aus regionalem Anbau zu verwenden. Deswegen gibt es zum Frühstück auch keine Cornflakes – Das passt einfach nicht. Fleisch und Wurst holen wir extra beim Metzger und das Gemüse beim Bauern.

Annika: Bekommt denn jedes Lager das Gleiche?

Eva: Eigentlich schon. An vier Tagen kann jedes Unterlager zwischen zwei Gerichten auswählen. Außerdem gibt es natürlich extra Gerichte für Vegetarierinnen und Allergikerinnen. Mit denen haben wir vorher noch einmal persönlich gesprochen. Viele sind aber auch so flexibel und bringen Sachen selber mit.

Annika: Seid ihr nur für die Lebensmittelausgabe eingeteilt?

Eva: Wir haben insgesamt drei Leute, die nur für die Ausgabe eingeteilt sind. Es gibt aber auch viele Helfer, die uns unterstützen, wenn sie Zeit haben.

Annika: Woher kommen die Lebensmittel und was passiert mit denen, die nicht gegessen werden?

Eva: Der Rest wird gekühlt und möglichst aufgegessen. Außerdem sind wir gerade dabei einen Teil wieder abzubestellen, da nicht alle Sachen gekocht werden, sondern nur so viel wie gebraucht wird.

 
Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Kräuterkunde am Wichtelzirkus


Von Isabella Kaczmarek

Natürlich wird der Pastateig selbst hergestellt.
Von Sauerampfer, Thymian über Löwenzahn bis hin zu Brennnesseln: Alle sind Kräuter und alle sind essbar. Beim Kräuterkunde-Workshop am Wichtelzirkus erklärte Steffi Oldach den Teilnehmenden feine Unterschiede an denen man essbare Kräuter erkennen und unterscheiden kann. Viele der Teilnehmerinnen wussten nicht, was man alles aus Löwenzahn machen kann. Salat, Honig oder Suppe sind nur einige Ideen für die Verarbeitung von Kräutern. Natürlich kann man diese auch zur Deko nutzen. Auch zeigte sie den Teilnehmenden verschiedene Kräuter, die man essen kann, sollte man in der freien Natur Hunger bekommen. Im Anschluss daran machten sie Nudeln selbst, kochten diese und stellten eine Kräutersoße her. „Das macht voll Spaß“, freute sich eine Pfadfinderin beim Kneten des Teigs. Steffi fügte hinzu, dass sie in ihrem Workshop am Donnerstag Badesalz herstellen möchte.

 
Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops „StarreporterIn auf dem Bundeslager“ produziert worden.

Mittwoch, 8. August 2012

Wieso, weshalb, warum? – Über die Highlights am Infopoint


Auf dem Bundeslager gab es viele Fragen. Erste Anlaufstelle: der Infopoint. Hier die häufigsten und lustigsten Fragen oder Erlebnisse von Helferinnen:
  • Ist einer der Infopoint?
  • Wo ist die Fundkiste? Was hast du denn verloren? Nichts, aber ich wollte schauen, ob ich was gebrauchen kann!
  • Wo ist der Müll?
  • Kann ich bei euch Getränke kaufen?
  • Wo ist der Kiosk, wo ich Süßigkeiten kaufen kann?
  • Wo ist die Boutique? Sind die neuen Blusen da?
  • Gibt es bald Essen?
  • Ich habe mein grünes Band verloren. Kann ich ein neues haben? 
  • Ich bin für einen Workshop eingeteilt…
    • Ich weiß aber nicht in welchem.
    • Wo ist der Treffpunkt?
    • Kann ich tauschen?

Häh? Was hast du gesagt? — Dialekte auf dem Bundeslager

Von Melina Papadimitrion und Lena Schmidberger

Ob bayrisch, hessisch oder Öcher Platt: Bei uns auf dem Bundeslager gibt es viele verschiedene Dialekte. Trotz der Unterschiede gibt es fast keine Missverständnisse. "Wenn net, steht man sich halt Hände fuchtelnd gegenüber", so Lea Schuhmacher aus Hessen. Wir haben euch ein paar typische Wörter mit Übersetzung aufgeschrieben.
  • Wem ist...? = Wem gehört das?
  • net = nicht
  • tratschen = heftig reden
  • Weck = Brötchen
  • Och herm! = Ausdruck von Mitleid
  • ...,wa? = ..., nicht?/..., oder?
  • Klenkes = kleiner Finger
  • Sanka = Krankenwagen
  • Wem 'kört...? = Wem gehört...?
  • dahoam = zu Hause
Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops "StarreporterIn auf dem Bundeslager" produziert worden.

Dienstag, 7. August 2012

Über die Frauen in der Lagerküche

Von Annika Salger

Was macht eigentlich der Küchendienst? Karin Kessler, Gudrun Brune und Margret Salger: Namen, die vielleicht nicht jeder in dem Ehemaligenlager Denebola kennt. Und trotzdem sind alle froh, dass sie da sin. Was machen die Drei den ganzen Tag? Sie arbeiten in der Zeit in der wir anderen duschen oder im Zelt chillen. Sie sind eine der Ersten, die morgens aufstehen, um Kaffee oder Tee zu kochen, Um das Abendessen vorzubereiten fangen sie 90 Minuten vorher an. Der Grund? Es muss für etwa 50 Leute gekocht werden. Beim Nudelkochen nimmt das Wasserkochen bereits die Hälfte der Zeit in Anspruch, da etwa 3,5 Kilo Nudeln in einem 20 Liter-Topf gekocht werden. "Wenn dann die pralle Sonne einem auf das Zelt brennt, ist das natürlich nicht sehr angenehm", erzählen die drei Köchinnen. Aber dafür freuen sich alle mächtig auf das leckere Essen. Guten Appetit!

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops "StarreporterIn auf dem Bundeslager" produziert worden.

AGR zu Gast auf dem Bundeslager

 Von Sabrina Rapphold

Foto: Jenny Steinkirchner
Die Teilnehmerinnen des Bundeslagers kommen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch von weit her: Fünf Pfadfinderinnen aus der Association des Guides du Rwanda (AGR), dem Partnerverband der PSG in Rwanda, sind zu Gast. Rwanda ist ein kleines Land in Afrika. Es ist das Land der tausend Hügel: Man nennt es so, weil es in Rwanda kaum flaches Land gibt. Vestine gefällt die Stimmung auf dem Lager sehr.. Und Pascaline ergänzt: "Die Partnerschaft mit der PSG dauert schon über 25 Jahre. Euer Verband ist so etwas wie eine Schwester für uns Pfadfinderinnen in Rwanda." Die beiden erzählen, dass es den Pfadfinderinnen in Rwanda wichtig ist, dass den Jüngsten praktisches Wissen vermittelt wird: Sie lernen etwas über Hygiene oder gesund zu kochen. Sie setzen sich auch für die Gemeinschaft ein und helfen. Sie bauen Häuser oder besuchen Patienten in Krankenhäusern. Auf dem Bundeslager bieten sie auch Workshops an. In einem kochen sie Isombe. Dazu kommen Fleisch, Zwiebeln, Lauvhzwiebeln, Paprika, Erdnusscreme und Tomaten. In ihrem anderen Workshop wird getanzt.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Workshops "StarreporterIn auf dem Bundeslager" produziert worden.

Montag, 6. August 2012

Sarah-Wiener-Stiftung auf dem Bundeslager


Unsere neuen Genussbotschafterinnen...
Ein Fruchtjoghurt hat mehr Zucker als ein Glas Cola. Im Workshop der Sarah-Wiener-Stiftung auf dem PSG-Bundeslager lernen die Teilnehmerinnen alles über versteckten Zucker und stellen verschiedene gesunde Gerichte aus frischen Zutaten her. Damit werden sie zu Genussbotschafterinnen ausgebildet, die ihr Wissen an andere weitergeben können. „Mir gefällt das Praktische an diesem Workshop. Denn hier greift alles ineinander über“, sagt Beate Plenkes-Schneider. Miriam Hening fügt hinzu, dass sie der Workshop motiviert hat das gewonnene Wissen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Die Arbeit der Sarah-Wiener-Stiftung liegt im Trend: Die Diagnosen Übergewicht, Fehl-oder Mangelernährung steigen enorm. Jedes sechste Kind ist davon betroffen. Der Gesundheitszustand ist häufig an den sozialen Status und die Bildung gekoppelt. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Entfremdung der Kinder und Jugendlichen von Natur und Landwirtschaft. „Sonst gehören Lehrer und Erzieher zu unserer Zielgruppe. Es ist interessant mit Mal mit einer anderen Gruppe zu arbeiten, die regelmäßig zu Kindern außerhalb der Schule Kontakt hat. Mit der PSG haben wir die gleiche Zielsetzung und viele Übereinstimmung zwischen der PSG und der Sarah-Wiener-Stiftung“, betont Kerstin Ahrens, Referentin der Stiftung seit 2009. Die Sarah-Wiener-Stiftung hat die Schirmherrschaft für das PSG-Bundeslager übernommen. Sie bildet hauptsächlich LehrerInnen und ErzieherInnen zu MultiplikatorInnen aus. Diese werden über das Konzept der der Stiftung informiert. Gleichzeitig erhalten die MultiplikatorInnen Rezepte, Ablaufplän. Die Sarah-Wiener-Stiftung hat bereits 450 Partnereinrichtungen.

Erster Workshoptag beendet


Videoworkshop

Workshop "Auf die Bäume ihr Affen"
Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich heute Kinder und Jugendliche in vielen verschiedenen Workshops ausprobieren. Thematisch waren diese an „PSG beWEGt“ angelehnt oder beinhalteten pfadfinderische Themen. Bei einem Workshop der Sarah-Wiener-Stiftung, die die Schirmherrschaft des Bundeslagers übernommen hat, beschäftigten sich Pfadfinderinnen mit dem Thema gesunde Ernährung. Die Teilnehmenden wurden dabei zu Genussbotschafterinnen ausgebildet, die nun ihr Wissen rund um gesunde Ernährung auch in Gruppenstunden an Kinder und Jugendliche weitergeben können. In anderen Workshops konnten sie Kanu fahren, Videos über das Lagerleben drehen oder gemeinsam mit Pfadfinderinnen aus Rwanda tanzen. Weitere Workshops wird es am Donnerstag geben. An beiden Workshoptagen können alle Teilnehmenden an insgesamt  über 100 Workshops teilnehmen.